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Geschichte

Der vornehme pausbäckige Herr mit dem Schnurrbart à la David Niven hatte keinen Zweifel: Diese Stelle war einfach fabelhaft. „Hier“, sagte er „könnte der schönste Golfplatz Europas entstehen.“ Dann fügte er noch hinzu: „Der schönste außerhalb der britischen Inseln!“ Als er den Standort besichtigte, war ihm sofort klar, dass es hier auf der „Serra“ schon alles gab, was es brauchte. Seine einzige Aufgabe war es, in dieser perfekten Umgebung, auf diesen hügeligen, baumarmen Wiesen und Feldern 18 Löcher zu präparieren, die Mutter Natur hier scheinbar versteckt hatte.
Franco Bocca, Angelo Guabello und Franco Buratti, die an einem späten Wintertag 1956 gemeinsam mit dem englischen Golfarchitekten John Stanton Fleming Morrison auf einem Hügel der „Serra“ saßen, zeigten sich hocherfreut über dessen Mut machenden Worte. Sie entschädigten sie für ihre monatelange Suche, bei der sie über 70 Hektar an Feldern, Wiesen und Wäldern von ca. 170 Landbesitzern aus Magnano und der Umgebung aufgekauft hatten. Bei den drei Herren, die an jenem Tag um Mr. Morrison versammelt waren, handelte es sich um die Vertreter des Vereins „Golf Club Biella Le Betulle“, der am 18. September 1956 in Biella gegründet worden war. Am 12. Oktober des gleichen Jahres war bereits das erste Grundstück gekauft worden.
In Italien gab es damals nur elf 18-Loch-Plätze; Spieler mit einem Handicap unter 7 waren es insgesamt nur dreiundvierzig. Man betrachtete Golf zu der Zeit als einen snobistischen Sport oder vielmehr als ein snobistisches Spiel.
Im Alter von 65 Jahren galt John Morrison (1892-1961) weltweit als einer der bekanntesten Architekten für die Planung von Golfplätzen. 1920 war er bei einem der wichtigsten Büros für Golfarchitektur der Zeit, jenes von Colt und Alison, eingestiegen. Harry Colt (1869-1951) galt als wahres Design-Genie. Im Jahr 1913 hatte er zusammen mit George Crump am Bau von Pine Valley, der lange als bester Golfplatz weltweit angesehen wurde, gearbeitet.
Als er mit dem Bau des Golfplatzes von Biella anfing, konnte er bereits auf eine jahrelange Erfahrung als Designer zurückblicken und hatte schon an der Realisierung und Umgestaltung verschiedener weltbekannter Plätze wie Royal Lytham & St. Annes, Sunningdale, Wenthworth East and West, Royal Dublin, Royal Troon, Eindhoven, Kennemer, Saint Cloud , Falkenstein usw. mitgewirkt.
Der erste Spatenstich für „Le Betulle“ wurde im Oktober 1957 gesetzt. Morrison führte die Bauarbeiten bis September 1960 selbst, bis schwere Herzprobleme dies unmöglich machten. Seine Mitarbeiter Donald Harradine, bekannt als „Meister“ des Grüns, der sich um die Vollendung des Grüns, der Tees und des Fairways kümmerte, und John Dering Harris, der zwischen Frühjahr und Sommer 1967 neue Grüns entwarf und Ratschläge zur Verbesserung einiger Löcher gab, führten seine Arbeit fort.
Inzwischen hatte man auch mit dem Bau eines eleganten Clubhauses im Country-Stil und eines Gästehauses begonnen. Mit dem Projekt wurden die Architekten Berardi-Rossi mit Büros in Florenz und Rom betraut.
Vierzig Jahre später bezeichnete der große Architekt und Preisträger Michael J. Hurdzan, der 1998 den Preis für den besten Designer der Welt – so etwas wie den ersten Oscars dieser Kategorie – gewonnen hatte, die Anlage als „einen wunderschönen Golfplatz, der auf einem erstklassigen Stück Land von einem Meisterarchitekten errichtet wurde.“
Gene Sarazen, das Golftalent, das jeden Preis gewonnen hat, den es in diesem Bereich zu gewinnen gibt (U.S. Open, PGA Championship, British Open und Masters), beschreibt den Golfplatz auf Seite 62 seines Buches „Golf new horizons: the Pan Am’s guide to golf courses around the world“ als einen der Plätze, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf.
Der Golfplatz von Biella wurde im Laufe der Jahre mit den besten Plätzen Italiens, Europas und sogar jenen jenseits des Atlantiks verglichen. Er ist die optimale Herausforderung für Champions und ein guter Test für Spieler jeden Niveaus. Der Platz ist schön, anspruchsvoll und bietet für jedes Niveau die ideale Herausforderung. Auch die faszinierende Umgebung trägt ihren Teil zur großen Begeisterung der Gäste bei.

 
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